Kucoin präsentiert: Altcoins/Tokens kaufen mit Kreditkarte

Am 27. März gab die in Singapur ansässige Krypto-Börse KuCoin die Zusammenarbeit mit dem Zahlungsunternehmen Simplex bekannt.

Mit dieser Partnerschaft können Nutzer der Börse dort auch direkt Kryptowährungen über ihre eigene Kreditkarte kaufen.

Registrierte Nutzer können nun Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Ripple (XRP), ABC Bitcoin Cash (BCHABC) und Litecoin (LTC) mit Fiat (USD und Euro) über Kreditkarten kaufen und dies ist in mehr als 100 Ländern möglich.

Simplex hat seine Zahlungsabwicklungs-Services für KuCoin bereitgestellt und verfügt derzeit über Niederlassungen in Großbritannien, den USA, Israel und Litauen. Simplex hat bereits mit anderen Kryptowährungsunternehmen wie Shapeshift, Litecoin Foundation, Xapo und Changelly gearbeitet.

Neben KuCoin hat das in Malta ansässige Krypto-Unternehmen Binance Anfang des Jahres den Kauf von Kryptowährung über Kreditkarten veranlasst. Das Unternehmen hat dies auch in seiner offiziellen Grypto-Wallet TRUST umgesetzt und bereits voll integriert.

In beiden Fällen arbeitete das jeweilige Unternehmen mit Simplex zusammen, um Kreditkartenkäufe für BTC, BCH, LTC und ETH sicher und einfach bereitzustellen.

Wir selbst sind Fan beider Börsen Binance & Kucoin, da wir bei beiden die zielgerichtete Entwicklung gut erkennen können. Eine neue KuCoin App ist für iOS auf dem Markt und hier bereits erhältlich. Die Kreditkarten-Nutzung ist nun Teil der Platform und die weiteren Schritte der KuCoin-Roadmap für 2019 sind bereits in den Startlöchern.


Die besten Altcoin-Empfehlungen für 2019

Hier präsentieren wir die 5 stabilsten und somit besten und auf Dauer lohnenswerten Altcoins für 2019.

Dies ist eine Neueinschätzung, bzw. ein Update zum vorherigen Artikel/Beitrag Altcoins und alternative Kryptowährungen von Juni 2018.

Litecoin (LTC)

Litecoin wurde 2011 von Charlie Lee gegründet und hat sich zu einer Bitcoin-Alternative mit einer Top-10-Marktkapitalisierung von über 3 Milliarden USD entwickelt. LTC hat wichtige Funktionen von Bitcoin übernommen und die Technologie über die Jahre insgesamt aktiv verbessert.

Unterschiede zwischen den beiden alten Hasen im Krypto-Bereich sind die zirkulierende Anzahl an Coins: 84 Millionen LTC im Vergleich zu den 21 Millionen bei Bitcoin.

Die durchschnittliche Mining-Zeit eines Blocks auf der LTC-Blockchain beträgt nur 2,5 Minuten, während sie für BTC 10 Minuten beträgt. LTC ist auch einer der vier ersten großen Projekte bei Coinbase. Dies ist mit ein Grund, warum Litecoin konstant so populär und beliebt ist.

Litecoin war lange Zeit einer der wenigen alternativen Coins auf Coinbase. Litecoin ist zudem günstiger als Bitcoin und evtl. kaufen daher viele Menschen auch erst einmal Litecoin. Die allgemeine Meinung ist, dass LTC neben Bitcoin und Ethereum eines der ganz wenigen Top-Projekte im Krypto-Bereich darstellt.
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Ethereum (ETH)

Ethereum wurde 2015 von Vitalik Buterin gegründet und war aus zwei Gründen vom Start weg unglaublich beliebt:

1) Der Name und 2) das Logo.

Nein, Spass beiseite:


1) die intelligente Vertragstechnologie (smart contracts, nutzbar für quasi jeden und jedes Projekt).
2) die Tools, die Entwickler dabei unterstützen, dezentrale Anwendungen in ihrem eigenen Netzwerk zu erstellen.

Die Anwendungsfälle für Ethereum sind ebenfalls umfangreich und vielversprechend (Bank- und Finanzdienstleistungsverträge, ICOS, Prognosemärkte, Ersatz von Escrow, Identitätsmanagement). Die Transaktionszeiten von Ethereum sind im Vergleich zu Bitcoin aktuell schneller. In den letzten drei Jahren haben mehrere Projekte versucht, den Platz von ETH als größtes, berühmtestes und meist genutztes Netzwerk einzunehmen (Tron, EOS, und weiterer „Müll“) haben aber alle kläglich versagt, bzw. z. B. im Fall von EOS viel Geld gemacht und nichts für die Krypto-Szene erreicht.

Hinweis: Im Jahr 2017 war der Hype von Ethereum auf einem Höhepunkt und man fragte sich, ob ggf. Bitcoin bez. Marktkapital überholt werden würde. „The Flippening“ passierte aber 2017 nicht und es ist anzunehmen, dass dieser auch in Zukunft nicht passieren wird.
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Cardano (ADA)

Cardano ist eine smart-contracts Plattform, ähnlich wie Ethereum. Was Cardano auszeichnet, ist, dass es versucht bzw. propagiert, die Bedürfnisse der Benutzer mit den Anforderungen der Regulierungsbehörden in Einklang zu bringen. Cardano ist vor allem in Japan schwer beliebt, dort wurde Projekt auch gestartet (und hatte dort natürlich auch bereits seine ersten „Scam“ aufrufe von sich betrogen gefühlten Investoren).

ADA zielt anscheinend nicht darauf ab, Banken und Regierungen zu stürzen, sondern eher mit ihnen, via gemeinsamen Regularien, zusammenzuarbeiten.

Cardano wird aktuell durch drei Unternehmen und Institutionen gepflegt, entwickelt und vertrieben: IOHK (Input Output Hong Kong) des ehemaligen Ethereum-Mitentwicklers Charles Hoskinson, die schweizer Cardano Foundation sowie Emurgo, ein japanischer Investor im Kryptobereich. Cardano erwartet ein unvermeidliches regulatorisches Engagement im Bereich der Kryptowährung, so dass man sich darauf vorbereitet um den Benutzern die Möglichkeit zu geben, nicht durch das kommende Regulierungschaos beeinträchtigt werden. Cardano möchte innovativ sein. Anstatt eine weitere Ethereum-Kopie zu sein, möchte Cardano ein Kryptowährungsnetzwerk für den Anwendungsfall darstellen.

Dies ist eine gewohnte/übliche Promo-Qualität im Bereich der Kryptowährung und entsprechend nichtsaussagend. Viele Krypto-Fans schwören auf Cardano, es existieren aber weltweit auch, wie gesagt, eine Menge Leute die bei dem Projekt sofort an „Betrug“ denken. Nichts ungewöhnliches für ein Altcoin-Projekt.

Wir empfehlen Cardano aufgrund der Popularität und der aktiven Teams dahinter als einen der besten Altcoins in 2019.
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Dash

Dash basiert, wie viele weitere Altcoins (z. B. Viacoin, BCash oder BitcoinGold), auf dem original Bitcoin-Code, bietet jedoch laut den Marketing-Mitarbeitern von Dash, mehr Privatsphäre und Geschwindigkeit bei Transaktionen.

Dash wirbt u. A. damit, dass es bis zu 56 Transaktionen pro Sekunde verarbeiten kann, während Bitcoin nur auf 3-7 Transaktionen pro Sekunde kommt. Dash hat eine Technologie namens InstantX entwickelt, die Transaktionen innerhalb von 4 Sekunden abschließt (die durchschnittliche Transaktionszeit ohne diese Einstellung beträgt 15 Minuten).

Dash hat während seiner bisherigen Existenz seit 2015 (Dash wurde 2014 als Dark-Coin entwickelt und dann später als Dash neu ge-rebranded) ein konstantes Wachstum erlebt. Kürzlich machte der Coin Schlagzeilen für seine Verbindung mit der Cannabis-Industrie. Dash bietet dieser Industrie eine Banklösung, da herkömmliche Banken nicht mit der Cannabis-Branche zusammenarbeiten können oder wollen.

Dash hat, wohl auch durch die gekonnt umgesetzten Marketing-Kampagnen und dem Durchhaltevermögen des Projektes, eine begeisterte Community, die durch ihre eigene Energie dazu beitragen kann, Kryptowährung wie Dash in den Mainstream zu bringen.
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Monero (XMR)

Monero ist der bevorzugte Coin in allen Darknet-Märkten (auch der einzige verbreitete neben Bitcoin). Gegenüber Bitcoin und vor allem anderen Altcoins setzt Monero aber einen weit stärkeren Fokus auf Privatsphäre (Anonymität) und echte Dezentralisierung und verfolgt somit einen anderen Ansatz in Bezug auf die Skalierbarkeit.

Monero verfügt über das aktuell solideste und sicherste Transaktionsschema, (die u. A. Ringsignaturen und Stealth-Adressen umfassen), um Transaktionen wirklich sicher und privat zu halten.

Es ist mit XMR absolut unmöglich, eine Krypto-Empfangsadresse herauszufinden, wenn man nicht selbst an der Transaktion beteiligt ist. Dies macht Monero zum absoluten Mittel der Wahl um im Darknet oder Deepweb illegale oder vom jeweiligen Staatsapparat untersagte Dinge einzukaufen oder zu bezahlen. Monero ist somit quasi das Gegenteil von Bitcoin, mit dem jeder alle Transaktionen (Senden und Empfangen von Transaktionen sowie Anzahl und Wert der jeweiligen Transaktionen) sehen kann.

Monero läuft auf einem POW Protokoll, ähnlich wie Bitcoin. Das bedeutet, dass hinter XMR immer ein mit der realen Welt verbundenen Wert steht, hier die Energiekosten. Schließlich verfügt Monero über eine enorm starke Basis und Gemeinschaft (gegenüber anderen Altcoins), da es auf den wertvollen Grundsätzen des Datenschutzes und der echten funktionierenden Dezentralisierung beruht.

Zudem ist Monero/XMR einer der ganz wenigen Coins mit echtem Real-Life-Nutzen und Einsatz als Zahlungsmittel im Darknet.
Diese Werte sind für die ursprüngliche Vision der Kryptowährung von „zentraler“ Bedeutung. 😉
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Fazit: Die m.M.n. Top 5 der Altcoins in 2019 sind die etablierten und somit sicheren Projekte von bereits vor 2018. Die meisten ganz neuen Player müssen erst einmal beweisen, ob sie sich über mind. einen Bärenmarkt halten können und ob sie die Krypto-Community überzeugen können. Es geht in dieser Nische viel mehr um Emotionen als um echte Technik.

Dieser Beitrag ist eine subjektive Einschätzung und meine pers. Meinung zum Kryptomarkt in 2019. Einige der hier genannten Altcoins besitze ich selbst oder habe zeitweise in diese Investiert.
Dies ist keine offizielle finanzielle Beratung oder ähnliches, nur meine Einschätzung der Szene.

Allgemeine Tipps und Vorschläge zum Einkauf von Altcoins und Bitcoin findet ihr übrigens hier.

Delete Coinbase #Hashtag

Verärgerte Krypto-User betreiben derzeit aktive Social Media Lobbyarbeit, um die populäre Börse Coinbase zu boykottieren. Nicht unbegründet, wie wir finden!

Die User übertreffen sich derzeit gegenseitig mit der Nutzung des Hashtags #DeleteCoinbase in den soziale Medien und ermutigen so weitere User, ihre Konten bei Coinbase besser zu löschen.

Dies alles, nachdem Coinbase, im Juni 2012 von Brian Armstrong und Fred Ehrsam gegründet, stolz die Übernahme von Neutrino verkündet hatte, einem italienischen Start-up, welches öffentliche Blockchain-Daten untersucht, um Krypto-Transaktionen zu verfolgen.

Coinbase gab bekannt, die Technologie des Startups hilft, illegale Aktivitäten aufzuspüren und trägt dazu bei, die Kryptowährung insgesamt „sicherer und zugänglicher für Menschen auf der ganzen Welt“ zu machen.

Coinbase Webseite

Die Dinge nahmen eine ungeahnte Wendung für Coinbase, nach dem bekannt wurde, (u.A. durch Publikationen von Arjun Balaji) dass viele von Neutrinos Teammitgliedern auch die ehemaligen Leiter von Hacking Teams sind oder waren, welche u. A. für den Verkauf von Daten und Überwachungen an Staatsorgane bekannt sind.

 

OK. Ein hoch-spezialisierter Anbieter von Hacking-Tools und -Fähigkeiten, welcher dafür bekannt ist, dass er Einbrüche-und Überwachungen an unterdrückende Regime auf der ganzen Welt verkauft. Diese wurden bisher von diesen Institutionen zur Überwachung von Journalisten, politischen Dissidenten und Aktivisten eingesetzt, darunter auch der Fall des Menschenrechtsaktivisten der VAE, Ahmed Mansoor.

Dass Coinbase nebenbei die Übernahme damit begründet, dass ihr vorheriger Partner illegal Daten verkauft habe, sei nur am Rande erwähnt und macht die Sache noch viel schlimmer und auffälliger.

 

Ein Dienstleister, welcher herausfindet, dass die Daten seiner Kunden von Dritten illegal weitergegeben wurden, hat die Kunden sofort darüber zu informieren. Dies hat Coinbase nicht getan.

Obwohl die Übernahme von Neutrino offenbar aktuell der Anlass für eine Delete-Coinbase-Welle ist, haben andere, vorherige Ereignisse der letzten Jahre bereits Nutzer von Coinbase verärgert.

Anfang Februar waren bereits viele Nutzer verwirrt, nachdem das VC-gestützte Unternehmen eine Vielzahl von Produktankündigungen gemacht hatte, die auch Bitcoin-Unterstützung für die Wallet enthielten, die sich von Coinbase.com unterscheidet. Eine eigenständige App, die es Nutzern ermöglicht, ihre eigenen Kryptowährungen zu speichern, die durch einen privaten Schlüssel gesichert sind, der nur dem Nutzer bekannt ist. So wie es sein sollte.

Coinbase.com hingegen ermöglicht es Verbrauchern, Kryptowährungen zu kaufen, aber diese werden von Coinbase zusammen mit den privaten Schlüsseln der Nutzer gespeichert. Völlig sinnlos und alle hier gekauften Coins gehören weiterhin Coinbase („Not your keys, not your Bitcoin“).

Bald darauf ermutigte Coinbase sogar die eigenen Nutzer, eine verschlüsselte Version des eigenen Coinbase Wallet privaten Schlüssel auf den persönlichen Speicherkonten von Coinbase zu sichern, wofür Coinbase entweder iCloud oder Google Drive benutzten wollte.

Man erinnere sich in diesem Zusammenhang daran, dass ein Idiot (er ist heute übrigens immer noch als Crypto-Guru unterwegs) seinen Privat Key verschlüsselt auf Evernote speicherte und so seine ganzen Bitcoins verloren hat. Es dauerte in diesem Fall auch nicht lange, bis viele Crypto-Nutzer darauf hinwiesen, dass dies eine denkbar schlechte Idee war.

 

Alles in allem zeigt die jüngste Social-Media-Aktivität zu Coinbase, dass niemand, der sich im Crypto-Thema auskennt, mit Coinbase auch nur im geringsten etwas zu tun haben möchte. Es ist bisher nicht bekannt, wie viele Personen ihre Konten bereits deaktiviert oder gelöscht haben.

Es ist hier auch erwähnenswert, dass dies nicht das erste Mal ist, dass empörte Nutzer in sozialen Medien zu nehmen, um die Löschung einer App nach einem Skandal zu initiieren.

Facebook war aufgrund des Datenfiaskos bez. Cambridge Analytica, welches den #DeleteFacebook Hashtag startetet, in etwas Ähnliches verstrickt.

Mittlerweile gab es bereits Meldungen dazu, dass Coinbase aus dem neu aquirierten Hacker-Team die schwarzen Schafe aussortiere.