Samourai Wallet – Eine der besten mobilen Bitcoin-Wallets

Samourai ist eine enorm gute mobile Bitcoin-Geldbörse, welche die BTC Fangemeinde durch erstaunliche gute Entwicklung über die letzten Jahre überzeugen konnte. Sie befindet sich zwar derzeit immer noch in der Entwicklung, verfügt aber jetzt bereits über Funktionen, von denen andere Wallets nicht einmal träumen können.

Samourai-Wallet lässt sich nicht direkt mit anderen beliebten Bitcoin Wallets wie z. B. Electrum (Android) oder Bread (Android, iOS) vergleichen. Mit allen kann man zwar Bitcoin normal senden und empfangen, aber nur Samourai-Wallet bietet eine eine solch umfangreiche Kombination aus Basis- und zusätzlichen Funktionen, welche für den Erhalt der Privatsphäre so überzeugend sind, dass ich Sie uneingeschränkt für Andoid Nutzer empfehle.

„Eine Bitcoin-Wallet für den Alltag“

Die Entwickler der Samourai Wallet versprechen auf deren Webseite folgendes: „Eine moderne Bitcoin-Brieftasche mit dem primären Zweck Ihre Transaktionen geheim zu halten, Ihre Identität zu verbergen und Ihre Geldtransfers sicher zu gestalten.“

Sie erfüllen dieses Versprechen, indem sie die Wallet in 3 Aspekten einzigartig machen:

  • Sicherheit
  • Datenschutz
  • Kontrolle der Gebühren

Hohe Sicherheit

Mit den meisten digitalen mobilen Geldbörsen können Sie den Zugriff auf die Anwendung mit einem PIN-Code beschränken. Wenn Sie ein Fingerabdruck-fähiges Telefon haben, können Sie eine zusätzliche Sicherheitsstufe hinzufügen, indem Sie Ihr Telefon so konfigurieren, dass beim Starten der App ein Fingerabdruck-Scan angefordert wird.

Samourai Wallet geht noch einen Schritt weiter, wenn es darum geht, Ihre Bitcoin zu schützen. Sie werden weiterhin aufgefordert, eine 5- bis 8-stellige PIN einzugeben. Statt des Standard-Eingabefelds wird jedoch ein spezielles Feld mit verschobenen Zahlenpositionen angezeigt, damit bei der Bildschirmaufzeichnung von Spyware oder der Beobachtung des Screens mit einem Fernglas die Tastatureingaben nicht abgefangen werden können. Auch fettige Fingerabdrücke können danach nicht mehr zum Erraten der Zahlen verwendet werden.

Verschlüsselter PIN-Block

Was jedoch noch mehr überzeugte, war das, was Samourai „Stealth Launcher“ nennt. Dies war ein spezieller Modus (wurde mittlerweile leider von Google unterbunden, bzw. hat Google damit gedroht, die App aus dem Google-Playstore zu verbannen, wenn diese Funktion nicht entfernt würde), in dem die App ihr Symbol in der App-Leiste, auf dem Desktop oder im Task-Switcher versteckt.

Wenn Sie diesen Modus aktiviert hatten, können Sie nur über Systemeinstellungen → Apps feststellen, ob die App auf Ihrem Mobiltelefon installiert ist.

Die Entwickler haben auch eine ziemlich clevere Methode entwickelt, um die App zu starten, wenn kein Symbol zum Drauf-Tippen vorhanden ist: Sie verwenden stattdessen den Telefonwähler.

In Samourai können Sie entweder die PIN verwenden, die Sie zum Entsperren der App eingerichtet haben, oder eine andere PIN, die nur zum Starten der Anwendung im Stealth-Modus verwendet wird. Sie müssen nur ** YOUR_PIN # eingeben und dann die Wähltaste drücken. Das war ziemlich genial! Danke Google!

Transaktionsdatenschutz

Samourai verwendet verschiedene Strategien, um Ihre Bitcoin-Zahlungen privat zu halten. Beispielsweise verwendet die App die genutzten Adressen nie ein zweites mal wieder und sortiert die Anzahl der Änderungsausgaben nach dem Zufallsprinzip, um Ihre Ausgabegewohnheiten zu maskieren.

Die Entwickler geben zudem an, dass Samourai Wallet die erste digitale Brieftasche für Bitcoin sei, die BIP 126 unterstützt, wodurch der Verlust persönlich identifizierbarer Informationen – aufgrund der Wiederverwendung von Adressen – noch weiter verringert wird.

Die App bietet zusätzlich VPN– und Tor-Unterstützung, mit der Sie Transaktionen über anonyme IP-Adressen weiterleiten können.

Erweiterte Gebührenkontrolle

Bitcoin-Gebühren sind in der Crypto-Community seit jeher ein Grund für viele Streitigkeiten und der wahrscheinlichste Grund für unerfahrene Benutzer, sich erst einmal zu beschweren.

Aus diesem Grund gehen die meisten Anbieter von mobilen Wallets vorsichtig vor und versuchen, die Gebühr automatisch zu ermitteln, damit die jeweilige Transaktion schnell und einfach abgewickelt werden kann.

Mit einigen Bitcoin-Wallets kann man die Gebühr gar nicht ändern, einige sind geringfügig besser, wenn sie z. B. fragen, ob man eine RBF-Transaktion (Replace-by-Fee – ermöglicht ein nachträgliches Ändern der Gebühren eines Transfers, solange noch keine Bestätigungen der Zahlung existieren) erstellen möchte oder nicht.

Samourai bietet die Wahl zwischen manuellen oder automatisch zu zahlenden Gebühren. man kann hier für entweder bitcoinfees.21.com oder einen von den Samourai-Entwicklern betriebenen Bitcoin-Node verwenden, um eine niedrige (innerhalb von 6 Blöcken), normale (innerhalb von 3 Blöcken) oder Prioritätsgebühr (0-1 Blöcken) für seine Transaktion zu ermitteln.

Man kann natürlich ebenso eine Transaktionsgebühr von Hand eingeben. Das manuelle Eingeben einer Gebühr ist allerdings etwas schwierig zu finden – man muss einfach nur auf den aktuellen sat / b-Wert tippen. Dies war das einzige kleine UI / UX-Problem, welches es beim Testen der App gab.

Mit der Samourai-Wallet bezahlen

Samourai Ricochet ist eine einzigartige optionale Funktion, die in die Samourai Wallet integriert ist. Da Bitcoin via öffentlicher Blockchain läuft, kann ein Händler einige UTXOs („Unspent Transaction Output“) als „schlecht“ markieren – beispielsweise, wenn die Coins in dieser Adresse vermutlich gestohlen oder auf andere Weise unsachgemäß verwendet wurden.

Aufgrund der offenen Blockchain und der allgemeinen Struktur von Bitcoin kann es durchaus vorkommen, dass Ihre Bitcoins von solch gekennzeichneten UTXOs stammen und Ihre Zahlung ohne eigenes Verschulden von einem Händler ggf. abgelehnt werden.

Ricochet hilft Ihnen dabei, die Fungibilität Ihrer Bitcoins wiederherzustellen, indem es die UTXO-Kette zwischen Ihnen und dem Empfänger ganz einfach erweitert. Da Bitcoin-Transaktionen in der Regel mehrere Ausgaben generieren, die sich bei jeder Zahlungsiteration verteilen und kaskadieren, ist das Verfolgen von „schlechten“ UTXOs entsprechend sehr ressourcenintensiv und in der Regel auf 4 bis 5 Transaktionen beschränkt.

Ricochet fügt vier zusätzliche „Grade der Transaktions-Trennung“ von potenziell schlechten UTXOs hinzu, indem ganz einfach vier zusätzliche Transaktionen zwischen Ihrer Versand-Adresse und der Empfängeradresse durchgeführt werden. Wenn Sie sich für diese Funktion entscheiden, beachten Sie, dass Ricochet eine zusätzliche Gebühr von 0,001 BTC pro Zahlung erhebt, um die Gebühren für die zusätzlichen Transaktionen zu decken.

bitcoin wallet samourai

Zusammenfassend die Vorteile der Samourai Bitcoin Wallet:

Samourai-Wallet Eigenschaften
Die Samourai-Wallet ist also enorm reich an tollen & modernen Funktionen welche alle in eine BTC-Wallet gehören. Hier sind die interessantesten Funktionen der Samourai Wallet gelistet:

Dynamische Transaktionsgebühren
Eine der vielen erweiterten Funktionen von Samourai ist die Möglichkeit, die Transaktionsgebühr zu erhöhen, um Ihre Transaktionen zu beschleunigen. Die Gebühr wird auf den Standardsatz festgelegt. Benutzer können diese Gebühr jedoch erhöhen, sodass ihre Transaktion schneller abgeschlossen wird.

Private Transaktionen
Samourai legt großen Wert auf die Privatsphäre der Benutzer und dies wird durch den Transaktionsprozess auch deutlich. Bei der Transaktion Ihrer Bitcoin verwendet Samourai wie gesagt jedes Mal eine neue Adresse, um Ihre Metadaten zu schützen und um zu verhindern, dass Personen Sie, Ihre Transaktionsbeträge und die Anzahl Ihrer Bitcoin in der Wallet identifizieren.

Tor & VPN-Unterstützung
Ein weiteres Merkmal in Bezug auf den Datenschutz ist die Tor- und VPN-Unterstützung. Mit Tor oder einem VPN können Benutzer eine anonyme IP-Adresse verwenden, die nicht an Sie oder Ihren Standort gebunden ist.

SegWit-Support
Samourai war eine der ersten Brieftaschen, die SegWit implementiert hat, ein Transaktions-Upgrade des Bitcoin-Protokoll, das Ihnen und anderen Benutzern niedrigere Transaktionskosten ermöglicht. Es beschleunigt Transaktionen und ist ein notwendiger Bestandteil der zukünftigen Implementierung von Lightning.

BIP 47
Dies ist eine weitere Funktion des Transaktionsprotokolls, mit der der Datenschutz für öffentliche Zahlungsadressen aktiviert wird. So funktioniert er: Ein Zahlungskanal zwischen zwei Wallets wird durch Scannen eines öffentlichen Zahlungscodes geöffnet. Dadurch wird eine spezielle Transaktion in der Blockchain erstellt, mit der Sie Bitcoin anonym an eine andere Brieftasche senden können, ohne die Adresse zu kennen, an die Sie senden.

Ricochet
Dies ist eine weitere Art von Transaktion, die die Privatsphäre und die Fungibilität verbessert, indem sie Verfolger verwirrt, die die Blockchain & Ihre Transaktionen ausspionieren. Diese Funktion trägt, wie oben beschrieben, dazu bei, die leichte Rückverfolgung von Transaktionen zu verhindern. Dies kann in Situationen hilfreich sein, in denen Banken oder Börsen verdächtige Transaktionen einfrieren.

SMS-Befehle
Benutzer können mit ihrer Brieftasche interagieren, indem sie SMS-Codes an die Wallet senden. Sie können sogar ihre Brieftasche mit einem anderen Mobilgerät abrufen oder sie sauber entleeren, z. B. im Falle, dass ihr Mobiltelefon gestohlen wird.

Vertrauenswürdiger Node
Eine weitere einzigartige Funktion ist die Möglichkeit, Transaktionen zu senden, indem Sie eine Verbindung zu Ihrem eigenen Node herstellen, indem Sie die IP-Adresse und den Port des Nodes eingeben. Standardmäßig verwendet Samourai ihren hauseigenen, in Island basierten, Bitcoin-Node. Benutzer können jedoch ihre eigenen verwenden, wenn sie diese Funktion aktivieren.

Weiterführende Links:

https://blog.samouraiwallet.com

https://samouraiwallet.com/dojo

https://github.com/Samourai-Wallet/

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.samourai.wallet&hl=en_US

Wasabi Wallet und Bitcoin Transparenz

Privatsphäre ist relativ, aber nach Meinung vieler Crypto-Nutzer könnte Bitcoin eine größere Anonymität recht gut gebrauchen.

Das Bitcoin Protokoll hat sich zwar enorm entwickelt, aber in Bezug auf Privatsphäre hat sich nichts geändert: Eine Blockchain lebt nun mal davon, dass jeder jede Transaktion darin lesen kann.

Quelle: https://en.bitcoin.it/wiki/File:Twotx.png

Die Tools für die forensische Überprüfungen von Blockchains haben derweil enorm zugelegt. Es gibt mittlerweile große Firmen, welche darauf spezialisiert sind, im Streitfall, oder wenn z. B. die Staatsanwaltschaft anfragt, umgehend Ihre Analysen laufen zu lassen, um ganz genau aufzuschlüsseln: wann hat wer, wem, wie viel Geld gesendet.

Um einen großen Teil dieser untergrabenen Privatsphäre nun zurückzugewinnen, haben Open-Source-Entwickler eine Reihe fungibilitätssteigernder Bitcoin Tools veröffentlicht. In der Desktop-BTC-Brieftasche von Wasabi sind einige davon wundervoll integriert.

Trotz der zahlreichen erweiterten Funktionen, welche die Wasabi Brieftasche bietet, ist die Bedienung der Wallet am Computer nicht schwieriger als bei jedem anderen Desktop-Program für Windows, Linux oder Mac.

Die Benutzeroberfläche ist leicht zu verstehen, die Anweisungen auf dem Bildschirm sind intuitiv und der Einrichtungsprozess ist nicht komplizierter als bei jeder anderen BTC-Desktop-Brieftasche wie z. B. Electrum.

Quelle: https://unsplash.com/@silverhousehd

Nachdem Sie Ihren 12-Wörter-Passcode notiert haben, können Sie eine vorhandene Brieftasche importieren oder eine neue erstellen. Ich habe mich für die zweite Option entschieden und mir erst einmal nach dem Erstellen meiner Wasabi-Wallet-Adresse zu Testzwecken etwas Bitcoin gesendet.

Für Benutzer, die bei der Verwendung von Wasabi ihre Privatsphäre noch weiter verbessern möchten, ist z. B. die Reddit-Seite des Projekts ein guter Start. Beliebte Beiträge sind Video-Tutorials zum Anonymisieren von Bitcoin mithilfe der Open Source-Brieftasche.

Man kann mit Recht sagen, dass viele der frühesten Anwender von Wasabi eben die Befürworter der Privatsphäre und Freiheit waren, welche eine Abneigung gegen das heimtückische Abhören oder gar illegale Verhalten einiger Regierungen und Staatsmächte mit Militär hatten.

Die Tendenz, das gesamte Verhalten und vor allem den Geldfluß von Privatpersonen zu kontrollieren existiert und wird zudem immer stärker.

Kryptowährungen basieren auf Blockchains, diese sind von Haus aus transparent. Wasabi-Wallet hilft, diese Form der Transparenz zu beseitigen und jedem Bürger die Möglichkeit zu geben, selbst zu entscheiden, wem er mitteilt, was genau er mit seinem Geld tut.

Jedes Mal, wenn Sie Geld in Ihre Wasabi-Brieftasche senden, oder erhalten, müssen Sie dafür eine neue Adresse in der Wallet erstellen, die Sie dem Absender dann geben.

Wenn Sie Geld von Wasabi senden möchten, können Sie auswählen, von welcher Ihrer mehreren Adressen Sie Bitcoin versenden möchten. Alternativ können Sie Ihre BTC noch in einem Prozess genannt „Coinjoin“ in eine Warteschlange packen, in welcher diese durch Mischen mit anderen Transaktionen unwiderbringlich maskiert werden.

Quelle: https://pixabay.com/de/users/methodshop-1460919/

Je mehr Benutzer ihre Bitcoin in diese Warteschlange packen, desto größer ist die Anonymität, die jeder im Netzwerk genießt.

Eine Übersicht zur Nutzung der Wasabi-Wallet und eine genaue Anleitung bez. CoinJoin findet man z. B. in diesem Video:

Hier eine Youtube Playlist mit Schritt für Schritt Anleitung für Wasabi Wallet.

Was ist eigentlich Bitcoin?

Bitcoin-Legder, was ist das und wie funktioniert das?

Du und ich treffen uns in der City. Ich habe einen Apfel dabei. Diesen gebe ich dir.

Du hast jetzt einen Apfel und ich habe keinen mehr. Das war einfach, oder?

Schauen wir uns genauer an, was grade passiert ist: Mein Apfel wurde physisch in deine Hand übertragen.

Wir beide waren da, wir beide haben den Apfel gesehen und wir beide haben den Apfel berührt, alles klar soweit. Ganz normal.

Wir brauchten dort also keine dritte Person, die uns bei der Übergabe des Apfels helfen musste. Wir mussten Onkel Heinz (der ein berühmter Richter ist) nicht bemühen, um mit uns real in der Stadt zu sein und zu bestätigen, dass der Apfel von mir zu dir übertragen wurde.

Der Apfel gehört jetzt dir! Ich kann dir keinen Apfel mehr geben, weil ich keinen mehr habe. Ich kann diesen Apfel auch nicht mehr kontrollieren. Der Apfel ist ganz aus meinem Besitz entfernt.

Du hast jetzt die volle Kontrolle über diesen Apfel. Du kannst ihn einem Freund geben und dieser Freund kann es dann erneute einem Freund geben. Und so weiter.

So sieht ein persönlicher Austausch aus. Es ist immer das gleiche, egal, ob ich dir eine Banane, ein Buch oder ein Auto oder einen Euro gebe …

Zurück zum Handel mit dem digitalen Apfel

Sagen wir nun, ich habe einen digitalen Apfel. Jetzt gebe ich dir meinen digitalen Apfel.

Woher weißt du, dass dieser digitale Apfel, der früher meiner war, jetzt deiner ist und nur deiner?

Digital wird es komplizierter, oder? Woher weißt du, dass ich diesen Apfel nicht zuerst als E-Mail-Anhang an Onkel Heinz oder Tante Gisela gesendet habe? Oder deinen Freund Joe? Oder auch meine Freundin Lisa?

Vielleicht habe ich auch vorher ein paar Kopien dieses digitalen Apfels auf meinem Computer gemacht. Vielleicht habe ich den Apfel bereits ins Internet gestellt und eine Million Menschen haben ihn sich heruntergeladen.

Wie du siehst, ist dieser digitale Austausch ein kleines Problem. Das Versenden von digitalen Äpfeln sieht eben nicht so aus, als würde man physische Äpfel versenden.

Einige kluge Informatiker haben tatsächlich einen Namen für dieses Problem: Dieses Problem wird „doppelte Ausgabe“ (Englisch: „double spending„) genannt. Alles was digital vergeben wurde, bestand bisher nur als Kopie, nicht einzigartig, wie z. B. ein physischer Apfel.

Bis jetzt.

Möglicherweise müssen diese digitalen Äpfel nur in einer Art Buchhaltung/Kontobuch verfolgt werden. Im Grunde handelt es sich um ein Buch, in dem wir alle Transaktionen nachverfolgen können – ein lückenloses Geschäftsbuch.

Problem: Dieses digitale Transaktionen-Hauptbuch muss natürlich penibel von jemand außenstehendem und sehr verantwortungsvollem verwaltet und gepflegt werden.

Der Markt für Computerspiele weltweit z. B. ist riesig. Eine Firma wie Blizzard verkauft in seinem Game „World of Warcraft“ ein spezielles Schwert. Dieses Schwert gibt es im Spiel nur wenige male und jedes wird ggf. innerhalb des Rollenspiels von einem Spieler an einen anderen verkauft.

Blizzards Administrator führt nun ein Geschäfts-Buch über Stand der Schwerter, den jeweiligen momentanen Besitzer und den gezahlten Preis. Das klappt – Problem gelöst.

Probleme

Es gibt jedoch ein weiteres kleines Problem in diesem Model:

1) Was ist, wenn der Administrator bei Blizzard plötzlich nicht mehr vertrauenswürdig ist und z. B. einfach mehr Schwerter erschafft?

Er könnte einfach ein paar digitale Schwerter oder Äpfel zu seiner Buchführung hinzufügen, wann immer er will! Er hat ja die Macht. Ihm müssen wir vertrauen.

2) Es ist nun nicht mehr so, wie damals, als ich dir einen Apfel gab, in der Stadt. Damals waren es nur du und ich.

Mit einem Administrator von Blizzard ist es so, als würde man Onkel Heinz (also eine Dritte Person) für all unsere zufälligen Stadt-Treffen und Äpfel-Übergaben außergerichtlich verurteilen (Heinz ist ja Richter, wie wir wissen).

Wie können wir also den digitalen Apfel nur auf die übliche Weise übergeben ohne aber dritte Personen anwesend zu haben, auf welche auch noch die ganze Verantwortung übergeht und welcher blind vertraut werden muss?

Gibt es also evtl. eine Möglichkeit, unsere Stadt-Treffen und Äpfel-Geschäfte ohne dritte Person und ohne Vertrauen in eine dritte Person (welche dann nämlich die ultimative Macht über unsere Geschäfte hat) digital zu replizieren? Scheint irgendwie unmöglich …

Die Lösung:

Was wäre, wenn wir dieses Transaktions-Buch einfach allen geben würden? Alle haben das Buch und alle tragen dort nach jedem Geschäft die Daten ein bzw. ändern diese nach jedem erfolgreichen Handel.

Anstatt das Hauptbuch auf z. B. einem einzigen Firmen-Computer von Onkel Heinz oder einem Blizzard-Mitarbeiter zu führen, wird es auf allen Computern weltweit gespeichert.

Alle Transaktionen, die jemals mit digitalen Äpfeln oder Schwerter stattgefunden haben, werden darin vermerkt und aufgezeichnet.

Wir müssen nicht mehr einer Person vertrauen, denn es wird ganz genau Buch geführt. Dieses Buch kann nicht betrogen oder gefälscht werden, denn jeder hat eine aktuelle, mit allen anderen synchronisierte Version aller getätigten digitalen Geschäfte, Zuhause.

Ich kann z. B. niemandem mein digitales Schwert senden, welches ich gar nicht besitze, da dies sofort einem anderen auffallen würde, da im Buch genau steht, wer welches Schwert aktuell besitzt. Je mehr Leute diese Geschäfts-Buch-Kopie führen und ständig miteinander über das Netz synchronisieren, desto unschlagbarer das System.

Das wichtige: Die Geschäfte werden nicht mehr von einer Person kontrolliert, sodass es niemanden gibt, der einfach entscheiden kann, dass es ab nun mehr digitale Äpfel oder digitale Schwerter gibt. Die Regeln des Systems wurden bereits zu Beginn definiert, der Code dafür ist Open-Source also für jeden weltweit einsehbar und veränderbar.

Klugen Köpfe können alles nachvollziehen was im Hauptbuch passiert und wie das Hauptbuch überhaupt funktioniert. Da dies voll öffentlich (Open-Source) ist, kann hier niemand betrügen oder gar die Funktionsweise des Hauptbuches heimlich ändern.

Du selbst kannst auch an diesem Handel-Netzwerk teilnehmen, das Hauptbuch auf dem eigenen PC Zuhause aktualisieren, synchronisieren und somit sicherstellen, dass alles stets abgecheckt ist.

Für die Mühe und den Aufwand dieser Sicherstellung des Handel-Systems mit dem Geschäftsbuch (also abgleichen jedes Handels der weltweit erfolgt auf dem eigenen Heim-PC – dann Synchronisierung übers Netz mit allen anderen Beteiligten, welche auch jeden Handel abgleichen), erhält man als Belohnung z. B. 25 digitale Äpfel oder beispielsweise 3 digitale Schwerter…

So funktioniert das System und dies ist z. B. auch die Möglichkeit dieses digitalen Handel-Systems, mehr digitale Äpfel oder Schwerter im System zu erzeugen.

Hier wurde natürlich für dieses Beispiel so einiges vereinfacht.


Aber das System, welches ich hier oben erklärt habe, existiert bereits. Es heißt Bitcoin-Protokoll. Und die digitalen Äpfel sind die „Bitcoins“ im System.

Was ermöglicht also das öffentliche Hauptbuch?

1) Es ist Open-Source. Die Gesamtzahl aller Äpfel wurde zu Beginn im öffentlichen Hauptbuch festgelegt. Wir kennen den genauen Betrag, der existiert. Wir wissen auch, dass sie innerhalb des Systems begrenzt (also abgezählt) sind.

2) Wenn ich einen Handel vollziehe, weiß ich, dass der digitale Apfel nachweislich meinen Besitz verlassen hat und jetzt bei einem anderen ist. Früher konnte man das über digitale Dinge nicht sagen, denn alles Digitale war eine Kopie von einer anderen Kopie oder dem Original.

Heute wird aber einfach der Handel vom öffentlichen Hauptbuch (der Bitcoin-Blockchain) aktualisiert, verifiziert und mit allen anderen Buchführern (jeder, der im System mitmacht, also z. B. Millionen Heim-PCs) synchronisiert.

3) Da es sich um ein öffentliches Hauptbuch handelt, brauchen wir Onkel Heinz (also eine dritte Person) nicht mehr, um sicherzustellen, dass ich nicht betrogen wurde, oder zusätzliche Kopien für mich selbst angefertigt habe, oder gar digitale Äpfel zweimal oder dreimal gesendet habe.

Innerhalb dieses Systems ist der Austausch eines digitalen Apfels jetzt genauso sicher wie der Austausch eines physischen. Es ist jetzt so gut und sicher wie, wenn ein physischer Apfel meine Hand verlässt und in deine Tasche fällt. Und genau wie damals in der Stadt waren an dem Austausch nur zwei Personen beteiligt. Du und ich – wir brauchten Onkel Heinz nicht, um es gültig zu machen.

Mit anderen Worten, der digitale Apfel oder das digitale Schwert verhält sich ebenso wie ein physisches Objekt.

Aber weißt du, was noch cooler ist? Der Apfel oder das Schwert sind immer noch digital. Wir können jetzt mit 1.000 Äpfeln oder 1 Million Äpfeln oder sogar .0000001 Äpfeln hantieren, diese verkaufen und kaufen und wissen stets wer wie viele hat oder wie viel dafür wann gezahlt wurde.

Ich kann alles mit einem Klick senden egal von wo nach wo auf dem Planeten. Der offizielle Handel wird in Millionen von PCs gespeichert und abgeglichen. Jeder weiß, wann wer wie viele digitale Äpfel oder digitale Schwerter hat.

Ich kann sogar andere Dinge zu diesen digitalen Äpfeln hinzufügen! Immerhin ist es ja alles digital. Z. B. kann ich einen Text anhängen – eine digitale Notiz. Oder vielleicht kann ich sogar wichtigere Dinge anhängen; wie zum Beispiel einen Vertrag, eine Aktienurkunde oder einen Personalausweis …

Wie sollen wir diese „digitalen Güter“ (wer es noch nicht weiß, dieses Gut heißt „Bitcoin„) zukünftig behandeln oder schätzen? Sie sind ziemlich nützlich…

Nun, das Thema ist brandheiß. Bitcoin ist die interessanteste Entwicklung der digitalen Welt seit dem Internet. Viele involvierte Leute streiten sich entsprechend darüber. Es gibt eine Debatte zwischen dieser und jener Wirtschaftsschule. Zwischen Politikern und zwischen Programmierern.

Manche davon sind schlau. Einige sind nur falsch informiert. Einige sagen, dass das System viel wert ist, andere sagen, dass es Nix wert sei.

Aktuell bezahlen Menschen weltweit über 8000 $ pro Bitcoin. Vor einigen Jahren konnte man ihn für 10 Cent kaufen und verkaufen. Man hat sich also derzeit auf den Wert über 8000 $ geeinigt und Menschen bezahlen dies auch für einen Bitcoin.

Einige sagen, Bitcoin ist digitales Gold, andere nennen es die kommende Internet-Währung. Wiederum andere sagen, es ist, wegen des selten starken Kursanstiegs, nur die neue Tulpen-Manie.

Ich habe meine eigene Meinung zu Bitcoin und Blockchain. Diese ist insgesamt sehr positiv.

Du weißt jetzt aber ganz sicher schon mehr über Bitcoin als die meisten anderen.

Diesen Beitrag stammt von https://twitter.com/lopp und ihr findet ihn im englischen Original unter https://medium.freecodecamp.org/explain-bitcoin-like-im-five-73b4257ac833

Bitcoin kaufen und/oder handeln kann man übrigens sicher und sehr einfach auf bitcoin.de. Wie genau das dort funktioniert, ist im Einzelnen hier beschrieben.

Kucoin präsentiert: Altcoins/Tokens kaufen mit Kreditkarte

Am 27. März gab die in Singapur ansässige Krypto-Börse KuCoin die Zusammenarbeit mit dem Zahlungsunternehmen Simplex bekannt.

Mit dieser Partnerschaft können Nutzer der Börse dort auch direkt Kryptowährungen über ihre eigene Kreditkarte kaufen.

Registrierte Nutzer können nun Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Ripple (XRP), ABC Bitcoin Cash (BCHABC) und Litecoin (LTC) mit Fiat (USD und Euro) über Kreditkarten kaufen und dies ist in mehr als 100 Ländern möglich.

Simplex hat seine Zahlungsabwicklungs-Services für KuCoin bereitgestellt und verfügt derzeit über Niederlassungen in Großbritannien, den USA, Israel und Litauen. Simplex hat bereits mit anderen Kryptowährungsunternehmen wie Shapeshift, Litecoin Foundation, Xapo und Changelly gearbeitet.

Neben KuCoin hat das in Malta ansässige Krypto-Unternehmen Binance Anfang des Jahres den Kauf von Kryptowährung über Kreditkarten veranlasst. Das Unternehmen hat dies auch in seiner offiziellen Grypto-Wallet TRUST umgesetzt und bereits voll integriert.

In beiden Fällen arbeitete das jeweilige Unternehmen mit Simplex zusammen, um Kreditkartenkäufe für BTC, BCH, LTC und ETH sicher und einfach bereitzustellen.

Wir selbst sind Fan beider Börsen Binance & Kucoin, da wir bei beiden die zielgerichtete Entwicklung gut erkennen können. Eine neue KuCoin App ist für iOS auf dem Markt und hier bereits erhältlich. Die Kreditkarten-Nutzung ist nun Teil der Platform und die weiteren Schritte der KuCoin-Roadmap für 2019 sind bereits in den Startlöchern.


Die besten Altcoin-Empfehlungen für 2019

Hier präsentieren wir die 5 stabilsten und somit besten und auf Dauer lohnenswerten Altcoins für 2019.

Dies ist eine Neueinschätzung, bzw. ein Update zum vorherigen Artikel/Beitrag Altcoins und alternative Kryptowährungen von Juni 2018.

Litecoin (LTC)

Litecoin wurde 2011 von Charlie Lee gegründet und hat sich zu einer Bitcoin-Alternative mit einer Top-10-Marktkapitalisierung von über 3 Milliarden USD entwickelt. LTC hat wichtige Funktionen von Bitcoin übernommen und die Technologie über die Jahre insgesamt aktiv verbessert.

Unterschiede zwischen den beiden alten Hasen im Krypto-Bereich sind die zirkulierende Anzahl an Coins: 84 Millionen LTC im Vergleich zu den 21 Millionen bei Bitcoin.

Die durchschnittliche Mining-Zeit eines Blocks auf der LTC-Blockchain beträgt nur 2,5 Minuten, während sie für BTC 10 Minuten beträgt. LTC ist auch einer der vier ersten großen Projekte bei Coinbase. Dies ist mit ein Grund, warum Litecoin konstant so populär und beliebt ist.

Litecoin war lange Zeit einer der wenigen alternativen Coins auf Coinbase. Litecoin ist zudem günstiger als Bitcoin und evtl. kaufen daher viele Menschen auch erst einmal Litecoin. Die allgemeine Meinung ist, dass LTC neben Bitcoin und Ethereum eines der ganz wenigen Top-Projekte im Krypto-Bereich darstellt.
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Ethereum (ETH)

Ethereum wurde 2015 von Vitalik Buterin gegründet und war aus zwei Gründen vom Start weg unglaublich beliebt:

1) Der Name und 2) das Logo.

Nein, Spass beiseite:


1) die intelligente Vertragstechnologie (smart contracts, nutzbar für quasi jeden und jedes Projekt).
2) die Tools, die Entwickler dabei unterstützen, dezentrale Anwendungen in ihrem eigenen Netzwerk zu erstellen.

Die Anwendungsfälle für Ethereum sind ebenfalls umfangreich und vielversprechend (Bank- und Finanzdienstleistungsverträge, ICOS, Prognosemärkte, Ersatz von Escrow, Identitätsmanagement). Die Transaktionszeiten von Ethereum sind im Vergleich zu Bitcoin aktuell schneller. In den letzten drei Jahren haben mehrere Projekte versucht, den Platz von ETH als größtes, berühmtestes und meist genutztes Netzwerk einzunehmen (Tron, EOS, und weiterer „Müll“) haben aber alle kläglich versagt, bzw. z. B. im Fall von EOS viel Geld gemacht und nichts für die Krypto-Szene erreicht.

Hinweis: Im Jahr 2017 war der Hype von Ethereum auf einem Höhepunkt und man fragte sich, ob ggf. Bitcoin bez. Marktkapital überholt werden würde. „The Flippening“ passierte aber 2017 nicht und es ist anzunehmen, dass dieser auch in Zukunft nicht passieren wird.
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Cardano (ADA)

Cardano ist eine smart-contracts Plattform, ähnlich wie Ethereum. Was Cardano auszeichnet, ist, dass es versucht bzw. propagiert, die Bedürfnisse der Benutzer mit den Anforderungen der Regulierungsbehörden in Einklang zu bringen. Cardano ist vor allem in Japan schwer beliebt, dort wurde Projekt auch gestartet (und hatte dort natürlich auch bereits seine ersten „Scam“ aufrufe von sich betrogen gefühlten Investoren).

ADA zielt anscheinend nicht darauf ab, Banken und Regierungen zu stürzen, sondern eher mit ihnen, via gemeinsamen Regularien, zusammenzuarbeiten.

Cardano wird aktuell durch drei Unternehmen und Institutionen gepflegt, entwickelt und vertrieben: IOHK (Input Output Hong Kong) des ehemaligen Ethereum-Mitentwicklers Charles Hoskinson, die schweizer Cardano Foundation sowie Emurgo, ein japanischer Investor im Kryptobereich. Cardano erwartet ein unvermeidliches regulatorisches Engagement im Bereich der Kryptowährung, so dass man sich darauf vorbereitet um den Benutzern die Möglichkeit zu geben, nicht durch das kommende Regulierungschaos beeinträchtigt werden. Cardano möchte innovativ sein. Anstatt eine weitere Ethereum-Kopie zu sein, möchte Cardano ein Kryptowährungsnetzwerk für den Anwendungsfall darstellen.

Dies ist eine gewohnte/übliche Promo-Qualität im Bereich der Kryptowährung und entsprechend nichtsaussagend. Viele Krypto-Fans schwören auf Cardano, es existieren aber weltweit auch, wie gesagt, eine Menge Leute die bei dem Projekt sofort an „Betrug“ denken. Nichts ungewöhnliches für ein Altcoin-Projekt.

Wir empfehlen Cardano aufgrund der Popularität und der aktiven Teams dahinter als einen der besten Altcoins in 2019.
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Dash

Dash basiert, wie viele weitere Altcoins (z. B. Viacoin, BCash oder BitcoinGold), auf dem original Bitcoin-Code, bietet jedoch laut den Marketing-Mitarbeitern von Dash, mehr Privatsphäre und Geschwindigkeit bei Transaktionen.

Dash wirbt u. A. damit, dass es bis zu 56 Transaktionen pro Sekunde verarbeiten kann, während Bitcoin nur auf 3-7 Transaktionen pro Sekunde kommt. Dash hat eine Technologie namens InstantX entwickelt, die Transaktionen innerhalb von 4 Sekunden abschließt (die durchschnittliche Transaktionszeit ohne diese Einstellung beträgt 15 Minuten).

Dash hat während seiner bisherigen Existenz seit 2015 (Dash wurde 2014 als Dark-Coin entwickelt und dann später als Dash neu ge-rebranded) ein konstantes Wachstum erlebt. Kürzlich machte der Coin Schlagzeilen für seine Verbindung mit der Cannabis-Industrie. Dash bietet dieser Industrie eine Banklösung, da herkömmliche Banken nicht mit der Cannabis-Branche zusammenarbeiten können oder wollen.

Dash hat, wohl auch durch die gekonnt umgesetzten Marketing-Kampagnen und dem Durchhaltevermögen des Projektes, eine begeisterte Community, die durch ihre eigene Energie dazu beitragen kann, Kryptowährung wie Dash in den Mainstream zu bringen.
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Monero (XMR)

Monero ist der bevorzugte Coin in allen Darknet-Märkten (auch der einzige verbreitete neben Bitcoin). Gegenüber Bitcoin und vor allem anderen Altcoins setzt Monero aber einen weit stärkeren Fokus auf Privatsphäre (Anonymität) und echte Dezentralisierung und verfolgt somit einen anderen Ansatz in Bezug auf die Skalierbarkeit.

Monero verfügt über das aktuell solideste und sicherste Transaktionsschema, (die u. A. Ringsignaturen und Stealth-Adressen umfassen), um Transaktionen wirklich sicher und privat zu halten.

Es ist mit XMR absolut unmöglich, eine Krypto-Empfangsadresse herauszufinden, wenn man nicht selbst an der Transaktion beteiligt ist. Dies macht Monero zum absoluten Mittel der Wahl um im Darknet oder Deepweb illegale oder vom jeweiligen Staatsapparat untersagte Dinge einzukaufen oder zu bezahlen. Monero ist somit quasi das Gegenteil von Bitcoin, mit dem jeder alle Transaktionen (Senden und Empfangen von Transaktionen sowie Anzahl und Wert der jeweiligen Transaktionen) sehen kann.

Monero läuft auf einem POW Protokoll, ähnlich wie Bitcoin. Das bedeutet, dass hinter XMR immer ein mit der realen Welt verbundenen Wert steht, hier die Energiekosten. Schließlich verfügt Monero über eine enorm starke Basis und Gemeinschaft (gegenüber anderen Altcoins), da es auf den wertvollen Grundsätzen des Datenschutzes und der echten funktionierenden Dezentralisierung beruht.

Zudem ist Monero/XMR einer der ganz wenigen Coins mit echtem Real-Life-Nutzen und Einsatz als Zahlungsmittel im Darknet.
Diese Werte sind für die ursprüngliche Vision der Kryptowährung von „zentraler“ Bedeutung. 😉
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Fazit: Die m.M.n. Top 5 der Altcoins in 2019 sind die etablierten und somit sicheren Projekte von bereits vor 2018. Die meisten ganz neuen Player müssen erst einmal beweisen, ob sie sich über mind. einen Bärenmarkt halten können und ob sie die Krypto-Community überzeugen können. Es geht in dieser Nische viel mehr um Emotionen als um echte Technik.

Dieser Beitrag ist eine subjektive Einschätzung und meine pers. Meinung zum Kryptomarkt in 2019. Einige der hier genannten Altcoins besitze ich selbst oder habe zeitweise in diese Investiert.
Dies ist keine offizielle finanzielle Beratung oder ähnliches, nur meine Einschätzung der Szene.

Allgemeine Tipps und Vorschläge zum Einkauf von Altcoins und Bitcoin findet ihr übrigens hier.

Delete Coinbase #Hashtag

Verärgerte Krypto-User betreiben derzeit aktive Social Media Lobbyarbeit, um die populäre Börse Coinbase zu boykottieren. Nicht unbegründet, wie wir finden!

Die User übertreffen sich derzeit gegenseitig mit der Nutzung des Hashtags #DeleteCoinbase in den soziale Medien und ermutigen so weitere User, ihre Konten bei Coinbase besser zu löschen.

Dies alles, nachdem Coinbase, im Juni 2012 von Brian Armstrong und Fred Ehrsam gegründet, stolz die Übernahme von Neutrino verkündet hatte, einem italienischen Start-up, welches öffentliche Blockchain-Daten untersucht, um Krypto-Transaktionen zu verfolgen.

Coinbase gab bekannt, die Technologie des Startups hilft, illegale Aktivitäten aufzuspüren und trägt dazu bei, die Kryptowährung insgesamt „sicherer und zugänglicher für Menschen auf der ganzen Welt“ zu machen.

Coinbase Webseite

Die Dinge nahmen eine ungeahnte Wendung für Coinbase, nach dem bekannt wurde, (u.A. durch Publikationen von Arjun Balaji) dass viele von Neutrinos Teammitgliedern auch die ehemaligen Leiter von Hacking Teams sind oder waren, welche u. A. für den Verkauf von Daten und Überwachungen an Staatsorgane bekannt sind.

 

OK. Ein hoch-spezialisierter Anbieter von Hacking-Tools und -Fähigkeiten, welcher dafür bekannt ist, dass er Einbrüche-und Überwachungen an unterdrückende Regime auf der ganzen Welt verkauft. Diese wurden bisher von diesen Institutionen zur Überwachung von Journalisten, politischen Dissidenten und Aktivisten eingesetzt, darunter auch der Fall des Menschenrechtsaktivisten der VAE, Ahmed Mansoor.

Dass Coinbase nebenbei die Übernahme damit begründet, dass ihr vorheriger Partner illegal Daten verkauft habe, sei nur am Rande erwähnt und macht die Sache noch viel schlimmer und auffälliger.

 

Ein Dienstleister, welcher herausfindet, dass die Daten seiner Kunden von Dritten illegal weitergegeben wurden, hat die Kunden sofort darüber zu informieren. Dies hat Coinbase nicht getan.

Obwohl die Übernahme von Neutrino offenbar aktuell der Anlass für eine Delete-Coinbase-Welle ist, haben andere, vorherige Ereignisse der letzten Jahre bereits Nutzer von Coinbase verärgert.

Anfang Februar waren bereits viele Nutzer verwirrt, nachdem das VC-gestützte Unternehmen eine Vielzahl von Produktankündigungen gemacht hatte, die auch Bitcoin-Unterstützung für die Wallet enthielten, die sich von Coinbase.com unterscheidet. Eine eigenständige App, die es Nutzern ermöglicht, ihre eigenen Kryptowährungen zu speichern, die durch einen privaten Schlüssel gesichert sind, der nur dem Nutzer bekannt ist. So wie es sein sollte.

Coinbase.com hingegen ermöglicht es Verbrauchern, Kryptowährungen zu kaufen, aber diese werden von Coinbase zusammen mit den privaten Schlüsseln der Nutzer gespeichert. Völlig sinnlos und alle hier gekauften Coins gehören weiterhin Coinbase („Not your keys, not your Bitcoin“).

Bald darauf ermutigte Coinbase sogar die eigenen Nutzer, eine verschlüsselte Version des eigenen Coinbase Wallet privaten Schlüssel auf den persönlichen Speicherkonten von Coinbase zu sichern, wofür Coinbase entweder iCloud oder Google Drive benutzten wollte.

Man erinnere sich in diesem Zusammenhang daran, dass ein Idiot (er ist heute übrigens immer noch als Crypto-Guru unterwegs) seinen Privat Key verschlüsselt auf Evernote speicherte und so seine ganzen Bitcoins verloren hat. Es dauerte in diesem Fall auch nicht lange, bis viele Crypto-Nutzer darauf hinwiesen, dass dies eine denkbar schlechte Idee war.

 

Alles in allem zeigt die jüngste Social-Media-Aktivität zu Coinbase, dass niemand, der sich im Crypto-Thema auskennt, mit Coinbase auch nur im geringsten etwas zu tun haben möchte. Es ist bisher nicht bekannt, wie viele Personen ihre Konten bereits deaktiviert oder gelöscht haben.

Es ist hier auch erwähnenswert, dass dies nicht das erste Mal ist, dass empörte Nutzer in sozialen Medien zu nehmen, um die Löschung einer App nach einem Skandal zu initiieren.

Facebook war aufgrund des Datenfiaskos bez. Cambridge Analytica, welches den #DeleteFacebook Hashtag startetet, in etwas Ähnliches verstrickt.

Mittlerweile gab es bereits Meldungen dazu, dass Coinbase aus dem neu aquirierten Hacker-Team die schwarzen Schafe aussortiere.