Fibonacci Tools im Trading

Was sind eigentlich Fibonacci-Zahlen?

LEONARDO FIBONACCI VON PISA (etwa 1180 bis 1250), war ein italienischer Mathematiker.

LEONARDO VON PISA (auch FIBONACCI) gilt als einer der ersten europäischen „Fachmathematiker“ des Mittelalters. Leonardo Fibonacci erklärte seine Theorie bezüglich der Fibonacci-Zahlen in seinem im 13. Jahrhundert verfassten Buch in die Mathematik des Westens.

0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 34, 55, 89, 144, …

Jede dieser Zahlen ist die Summe der zwei vorher genannten Zahlen. Fibonacci-Zahlen haben besondere Eigenschaften und eine ganz spezielle Beziehung zum Goldenen Schnitt.

Üblicherweise werden wir im Trading bei der Chartanalyse anhand der Fibonacci-Zahlenreihe Prozentwerte , also „Ratios“ für Support- und Resistance Levels finden.

Zugrunde liegt hier also die Annahme, dass das Maß einer Chart-Preis-Bewegung immer von der Stärke der vorausgegangenen Bewegung abhängt. Bei Veränderungen des Preises z. B. eines Wertpapiers sind auffallend häufig Retracements, also Gegenbewegungen zu finden, welche genau an ganz bestimmten Punkten stoppen. Diese Level befinden sich an den sogenannten Widerstands- oder Retracement-Linien.

Wenn man also Fibonacci-Retracements einzeichnet, geschieht dies über 2-4 horizontale Linien, die genau diese Fibonacci-Widerstandslevel anzeigen.

Fibonacci Tools für das Trading

Wie nutzt man Fibonacci-Tools im Trading?

Z.B. ist das Setzen eines Stopp-Loss mit der Fibonacci-Lösung sehr simpel.

  • Besteht ein Aufwärtstrend und eine Long-Position, ist z. B. eine Möglichkeit, das Stopp-Loss kurz unter das letzte Tief zu setzen.
  • Das gesetzte Limit sollte aber niemals genau auf den Retracement-Linien gesetzt werden. Ansonsten wird eine Schließung der Position getriggert, obwohl die Chancen ggf. gut stehen, dass sich der Kurs später in die andere Richtung begibt.
  • Wenn z. B. eine Position im Downtrend geshortet wird, ist das Vorgehen hier analog zum Uptrend. Hier sollte man das Limit kurz über den letzten Höchstpunkt setzten, da dies meist eine neue Widerstandslinie erzeugt.

Im unten aufgeführten und leicht verständlichem Video seht ihr, wie man die Fibonacci Tools für das Trading einsetzt. Pullbacks kann man so mithilfe des Fibonacci Retracement Tools erkennen und Impulse mit dem Extension Tool messen. Theoretische und praktische Grundlagen im unten aufgeführten Video von wirmachentrader.de.

Im unten aufgeführten Video zeigt Wayne von wirmachentrader wie man die Fibonacci-Tools nutzen kann um z. B. Widerstandslevel vorherzusagen.

 

Stop Loss richtig einsetzen

Für Profis wie Anfänger im Trading und an der Börse sind Stop-Loss-Order ein ganz wichtiges und selbstverständliches Werkzeug. Wir erklären warum sie höchst sinnvoll sind. Wer sich böse Verluste oder Liquidationen ersparen möchte, sollte stets ein Stop-loss nutzen.

Die Stop-Loss-Order bestimmt den Preis bei welchem ein Verkaufsauftrag getätigt werden soll. So sichert man sich bereits erzielte Gewinne und verhindert ungewollte Verluste.

Das Stopp Loss

Ein Stop-Loss ist also ein Verkaufsauftrag, der dann ausgeführt wird, sobald der aktuelle Kurs bei nachgebender Kursentwicklung einen vom Anleger bestimmten Mindestkurs erreicht oder unterschreitet.

Wikipedia sagt hierzu: Genau genommen wird die Order bei Erreichen des Stop-Kurses in eine andere Order umgewandelt. Bei Kaufaufträgen erfolgt die Umwandlung, sobald der Stop-Kurs überschritten wurde, umgekehrt erfolgt bei Verkaufsaufträgen die Umwandlung bei Unterschreiten des Stop-Kurses.

Der Stop-Loss ist also primär als Absicherung zu sehen. Steigt z.B. der Kurs in die gewünschte Richtung und man ist im grünen Bereich, zieht man den Stop-Los knapp unter den aktuellen Kurs, damit, falls der Kurs wieder fällt, die Order getätigt wird, der laufende Run beendet wird und man im Plus schliesst, statt wieder mit dem Preis in den Roten Bereich zu fallen.

Im folgenden informativen und unterhaltsamen Video von wir-machen-trader wird exakt beschrieben auf was man achten sollte und wie man beim Setzen des Stop-Loss grundsätzlich vorgehen sollte.